Rede vor dem Rathaus Schöneberg gegen den Mauerbau in Berlin, 16. August 1961

© Landesarchiv Berlin/Horst Siegmann

Drei Tage nach Beginn des Mauerbaus versammeln sich 300.000 Menschen vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin zu einer Protestkundgebung. In seiner Rede verurteilt der Regierende Bürgermeister Willy Brandt die östlichen Maßnahmen als Bruch des Viermächtestatus von Berlin und fordert den Westen auf, dem Mauerbau nicht tatenlos zuzusehen. An die DDR-Grenzsoldaten appelliert er, Menschlichkeit zu zeigen und nicht auf die eigenen Landsleute zu schießen.
Zum Volltext der Rede.

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